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Staubschutz beim Handy: So robust ist das Display vom Smartphone

Nicht zu viel Schutz erwarten

Das Smartphone ist ständiger Begleiter – im Alltag, auf der Arbeit und immer öfters auch outdoor. Da muss das Gerät viel aushalten können. Damit der Nutzer weiß, wieviel das eigene Gerät wirklich abkann, gibt es eine bestimmte Zertifizierung, die das kennzeichnet.

Dennoch: Mit mehr als einem Spritzwasser- und Staubschutz sollte man bei den meisten Smartphones erst einmal nicht rechnen. Auch die Stoßempfindlichkeit, zum Beispiel bei Stürzen, hat in der Regel ihre Grenzen. Fällt das Smartphone mehr als einen Meter tief, kann dies selbst bei den robustesten Geräten zu erheblichen Schäden führen.

Auf IP-Zertifizierung achten

Wer sich ein neues Smartphone zulegt, sollte auf die IP-Schutzart achten. Die gibt nämlich an, wie stark das Gerät gegen Staub und Flüssigkeit geschützt ist. Der IP-Wert wird mit zwei Ziffern angegeben. Die Erste steht dabei für die Schutzstufe vor Staub und Fremdkörpern, die zweite gibt die Wasserdichte an (mehr Informationen hierzu in unserem extra Artikel über den Schutz vor Flüssigkeiten beim Smartphone).

Ein Beispiel: Ein Smartphone, das mit IP54 ausgezeichnet ist, ist staubgeschützt und geschützt vor Spritzwasser.

Übersicht: Stufen bei Schutz vor Staub und festen Fremdkörpern

Stufe

Schutz

0

Kein Schutz

1

Objekte größer als 50 mm (z.B. Handrücken)

2

Objekte größer als 12,5 mm (z.B. Finger)

3

Objekte größer als 2,5 mm (z.B. Schraubenzieher)

4

Objekte größer als 1 mm (z.B. Kabel)

5

Staubgeschützt (Staubeintritt schränkt Funktionsfähigkeit nicht ein)

6

Staubfest (kein Staub kann in das Gerät eintreten)